Mit der mod­er­nen Bauweise kommt dem richti­gen Lüften der Woh­nung eine immer bedeu­ten­dere Auf­gabe zu. Die heuti­gen Baustoffe sind vor­wiegend aus Kun­st­stoff und sind atmungsak­tiv. Sie besitzen also im Gegen­satz zu den Mate­ri­alien der Vorkriegs­bauten prak­tisch
keine Spe­icher­möglichkeiten mehr (Gips­decken usw.) Auch nach dem Erset­zen von alten – ein­fachen oder ver­zo­ge­nen, und daher lüf­tungs­fre­undlichen – Fen­stern treten oft schon nach kurzer Zeit Feuchtigkeitss­chä­den in den Wohn­räu­men auf. Fen­ster der neusten Gen­er­a­tion sind mit ihren zwei Gum­midich­tun­gen nahezu 100 % dicht! Lüften heisst aber nicht stun­den­langes Offen­hal­ten der Fen­ster,
son­dern mehrmals täglich für max. 10 Minuten Quer­lüften der ganzen Woh­nung.
Während der Heizpe­ri­ode sollte die rel­a­tive Luft­feuchtigkeit in den Wohn­räu­men zwis­chen 45 % und 55 % liegen.

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